Trinkwasser für Westafrika

  • Wasser in Afrika gibt es genug
  • Aber es ist verschmutzt
  • Es macht krank
  • Jeder Mensch braucht pro Tag
  • 5 Liter Wasser
  • Zum Leben
  • Zum Überleben

Mission

  • Problem
Fast jeder 10. Mensch hat keinen Zugang zu sauberem Wasser

Zugang zu gesundheitlich unbedenklichem Wasser ist ein menschliches Grundrecht, aber

  • Bei über einem Drittel der Weltbevölkerung gibt es keine sanitäre Infrastruktur. *)
  • Laut WHO braucht jeder Mensch 5 Liter sauberes Wasser pro Tag zum Trinken, Kochen und für minimale Hygiene.

 

    •  Zum Leben. Zum Überleben.

 

  • Wasser gibt es genügend in Afrika, aber in den meisten Gebieten ist es verschmutz mit Schlamm, Dreck, Bakterien und Viren.
  • In vielen Dörfern und Städten bezieht die Bevölkerung ihr Wasser direkt aus Seen, Flüssen oder einfachen Bohrlöchern. Dieses wird in unsauberen Behältnissen entweder direkt von der Bezugsquelle nach Hause getragen oder mit Lastwagen verteilt.
  • Fehlende Finanzierung für Transport- und Verteilkosten, Unruhen, Naturkatastrophen und schlechte Strassen führen vielerorts zu einem Dauermangel an Trinkwasser.
  • Konsequenz
Schlechte Wasserqualität und fehlende sanitäre Anlagen führen zu Krankheit, Invalidität und Tod

Schlechte Wasserqualität und fehlende sanitäre Anlagen können zu Krankheiten, Invalidität und Tod führen

  • 1.6 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Durchfallerkrankungen (inkl. Cholera), 90% davon sind Kinder unter 5 Jahren, damit bedeutet verschmutztes Wasser eine der Haupttodesursache bei Kindern. *)
  • 160 Millionen Menschen infizieren sich mit Schistosomiasis (Bilharziose) mit oft tödlichem Ausgang; 500 Millionen leiden unter Trachoma, eine durch das Bakterium Chlamydia trachomatis hervorgerufene Augenentzündung, die nach wiederholten Entzündungen zur Erblindung führen kann. Weitverbreitete gastrointestinale Würmer und Hepatitis sind weitere Folgen verschmutzen Trinkwassers. *)
  • Solutions
Sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen steigern die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit

*WHO/UNICEF Joint Monitoring Program Report 2012

Sofort-Lösung: Wasserfilter

 

Eugen Müller machte sich auf die Suche nach simplen Trinkwassersystemen, die vor Ort einfach zu implementieren und zu warten sind. Fündig wurde er bei der Universität Kassel mit dem System Portable Aqua Unit for Lifesaving (PAUL) **). Für den Katastrophenfall in Deutschland wurden portable Wasserfiltertanks entwickelt, die aus noch so verschmutzten Wasser 99,9% der gesundheitsschädigenden Bakterien und Viren, sowie Grobteilchen zurückhalten und so sauberes Wasser herstellen.

 

 

  • Filtert Schmutz und 99,9% der Bakterien und Viren
  • Läuft ohne zusätzliche Energie, Chemie, Zusatzstoffe und Bedienpersonal
  • Liefert täglich über 1'500 Liter sauberes Wasser

Paul wurde von Dr. Franz-Bernd Frechen und seinem Team an der Universität Kassel entwickelt.

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Feldversuch

Im Feldversuch stellte Eugen Müller in Assin-Fosso, Ghana, in Zusammenarbeit mit der Stadtregierung den ersten Wasserfilter auf. Ursprünglich als Backback-Tank bei Erdbeben o.ä. für kurzfristigen, flexiblen Einsatz entwickelt, bedurfte es einiger Anpassungen für den stationären und kontinuierlichen Gebrauch. Müller verband den Wasserfilter mit zwei Wassertanks, einen auf einem erhöhten Steinsockel, in dem das Schmutzwasser lagert und einen zweiten, sterilen, in den das gesäuberte Wasser abläuft und aus dem abgefüllt werden kann. Der Wasserfilter liefert seit anderthalb Jahren ***) komplikationslos ca. 1'500 l pro Tag, stillt den täglichen Wasserbedarf für 300 Menschen, wird einmal im Monat gewartet und wies bei der ersten jährlichen Überprüfung durch Müller weder Mängel noch Abnutzungserscheinungen auf.

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Assin-Fosso

 

Wasserfilter: 1 PAUL

Tägliche Wassermenge: 1'500 l

Implementiert: März 2014

Wasserquelle: Grundwasser-Bohrloch

Besonderheiten: Kleinstadt in Central Region, Ghana, 1 Paul für die Wasserversorgung von ca. 300 Bewohner.

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Kulaa bei Tamale

 

Wasserfilter: 1 PAUL

Tägliche Wassermenge: 1'500 l

Implementiert: April 2015

Wasserquelle: Gestauter See

Besonderheiten: Dorf in der Nähe von Tamale, Northern Region, Ghana. See ist Wasserquelle für Vieh und Mensch.

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Kuntaliga / Suashe

 

Wasserfilter: 1 PAUL

Tägliche Wassermenge: 1'500 l

Implementiert: April 2015

Wasserquelle: Gestauter See

Besonderheiten: Dorf zwischen Tamale und Tamale - Airport,300 Meter von der Teerstrasse entfernt, Northern Region, Ghana. See ist Wasserquelle für Vieh und Mensch.

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Kanneshie Clusterschool Accra

 

Wasserfilter: 1 PAUL

Tägliche Wassermenge: 1'500 l

Implementiert: April 2015

Wasserquelle: Grundwasser-Bohrloch

Besonderheiten: In der Hauptstadt Ghanas wurde ein Wasserspender an einer Schule implementiert und liefert das tägliche Wasser für 900 Schüler.

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Vision

Meine Vision ist, dass auch die ärmeren, ländlichen Regionen Afrikas sauberes Trinkwasser erhalten. Mit sauberem Trinkwasser steigt die Lebensqualität in den Dörfern erheblich, ein Ausbau des Gesundheitswesens wird möglich und somit auch eine überregionale Anbindung der Kommunen. Durch die wachsende Infrastruktur ergeben sich längerfristig auch neue Perspektiven für junge Leute, somit kann der Abwanderung in die Städte Einhalt geboten werden.

Über

Eugen_Mueller

Eugen Müller bereist seit 25 Jahren viele Länder des afrikanischen Kontinents abseits der Turistenpfade und geteerten Strassen, an denen sich bis heute die Projekte der Entwicklungshilfe ausrichten. Eines der akutesten Hauptprobleme, die er in den Dörfern jenseits der Zivilisation antrifft, ist der Mangel an Trinkwasser. Ein Problem, Das mit dem heutigen Wissensstand und Technischen Möglichkeiten so einfach zu beheben wäre. So beschliesst der Schweizer die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

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